Alexander Babikov [Elektrische Gitarre]
Daniel Lercher [Elektronik]
Michael Moser [Violoncello]
Beginn: 19 Uhr – Eintritt Frei.
Supported by Stadt Wien und SKE Fonds
das trio versteht sich als versuch einer zusammenfuehrung divergierender, zugleich praezise formulierter aesthetischer perspektiven; der kompromisslosen, eigenwilligen kuenstlerischen haltungen der mitwirkenden musiker. eine gewisse reduktion offenbart vielschichtige wechselwirkungen sowie einen beachtlich nuancierten, differenzierten umgang mit musikalischem material im kontext elektroakustischer improvisierter musik. (alexander babikov)
alexander babikov. * 2005 in moskau; lebt in wien. freischaffender komponist, improvisationsmusiker, klangregisseur. auftritte als computermusiker und multi-instrumentalist, vorrangig an der elektrischen gitarre. ortsspezifische und konzeptuelle herangehensweisen sowie die damit zwangslaeufig einhergehende erweiterung des musikbegriffs – ein kontinuierlicher reflexionsprozess, abstraktion und konkretisierung zugleich – bilden den schwerpunkt seines kuenstlerischen schaffens. babikov.klingt.org
Daniel Lercher, 1983 in der Steiermark geboren, lebt und arbeitet als Musiker, Komponist und Klangkünstler in Wien. Er ist Absolvent des Lehrgangs für Computermusik und elektronische Medien am Institut für Komposition und Elektroakustik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Lerchers Arbeitsschwerpunkte sind elektroakustische Komposition/Improvisation, Live-Elektronik, Phonographie, Installationen, Musik für Tanz & Film, etc. Die Liste seiner Aktivitäten umfasst zahlreiche Konzerte, Installationen und Residenzen auf vier Kontinenten. Er arbeitet mit zahlreichen Musiker°innen und Künstler°innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen. Seine Musik, entweder solo oder in Zusammenarbeit, wurde auf mehr als 20 Veröffentlichungen publiziert. lercher.klingt.org
Michael Moser, * 1959 in Graz; lebt in Wien. Michael Moser nahm ab seinem siebten Lebensjahr Violoncello-Unterricht. Es folgten ein Architekturstudium an der TU Wien sowie das Studium Konzertfach Violoncello an der KUG und der mdw. Bereits während des Studiums begann er sich mit verschiedenen Formen zeitgenössischer Musik und bildender Kunst zu beschäftigen. 1993 gründete er gemeinsam mit Werner Dafeldecker das Ensemble Polwechsel. Gemeinsam mit Sylvie Lacroix (Flöte) und Krassimir Sterev (Akkordeon) hat er das Trio Amos gegründet. Auf seine Anregung entstanden zahlreiche Kompositionen für Violoncello solo, das bis heute wesentlicher Teil seines Denktagebuches ist, u. a. von Bernhard Lang, Isabel Mundry, Peter Ablinger, Alvin Lucier, Klaus Lang, Michael Maierhof oder Peter Jakober, die er u. a. im Rahmen von Wien Modern und den Klangspuren Schwaz zur Aufführung brachte; auch als Kammermusiker ist er bei bedeutenden Festivals in Europa, Japan und den USA zu Gast. In seinen kompositorischen Arbeiten gewinnt der Raum als ortsspezifischer Aspekt in der Musik zunehmend an Bedeutung. 2008 realisierte er als Gast des Berliner Künstler:innenprogramms des DAAD die Konzert- und Klanginstallation Resonant Cuts für die singuhr-hoergalerie Berlin. 2011 zeichnete er für Entwurf und Bau der Klanginstallation Antiphon Stein für den Klangraum Krems, Minoritenkirche, verantwortlich. 2015 folgte Retiraden für die Ausstellung Das Letzte im Leben in der Innsbrucker Hofburg, 2018 die Klanginstallation Membranes Only in der Galerie FOX im Rahmen von Wien Modern (beide gemeinsam mit Nik Hummer). michaelmoser.net

